Als ich gestern gegen späten Abend bei Twitter vorbeisurfte, waren weltweit viele Musikfans in Aufruhr. Was war los? Es ging die Meldung herum, dass Jon Bon Jovi gestorben sei. Auch wenn ich kein Fan bin, interessierte mich das natürlich und ich machte mich mit 2-3 Klicks auf die Suche nach dem Wahrheitsgehalt der Story. Wie sich dabei schnell herausstellte, war es ein Death Hoax – also eine falsche Todesmeldung.
Auslöser war dieser Blog-Post, in dem anscheinend eine Michael Jackson Todesmeldung von 2009 benutzt wurde und lediglich der Name ausgetauscht wurde. Dass das weder für Fans noch Künstler, aber auch für niemanden sonst eine lustige Sache ist, sollte langsam jedem klar sein. Dennoch werden diese falschen Todesmeldungen in schöner Regelmäßigkeit ins Netz gejagt. Prominente Opfer waren dabei schon namhafte Celebrities von Britney Spears über Teenie-Star Justin Bieber bis zu Lady Gaga und Will Smith. (weiterlesen…)
Die Interaktion von Marken mit einzelnen Musikern und Bands ist heutzutage vielleicht wichtiger als je zuvor. Sie bringen in den schweren Zeiten für die Musikindustrie zumindest für ein paar Künstler eine Art finanzielle Entlastung. Doch wie reagieren Fans darauf, dass Brand und Band immer weiter zusammenrücken?
In einer Umfrage von GMR Marketing hat sich ergeben, dass etwa zwei Drittel der Musikfans mit dieser Situation gut leben können. Auch wenn es mit etwas mehr als 500 Teilnehmern sich um eine relativ kleine Stichprobe hält, sollte dies zumindest als Trend beruhigend sein. (weiterlesen…)
Er mag technisch und lyrisch nicht der beste seines Fachs sein. Stilistisch kann Snoop Dogg aber kaum jemand in der Musikbranche etwas vormachen. Diesen Style vermarktet er seit Jahren geschickt und ist wie einige seiner Kollegen nicht nur als Rapper unterwegs, sondern als vielfältig beschäftigter Entrepreneur. Und auch in Sachen Social Media sind Snoop Dogg und sein Team vorne mit dabei. In zwei Interviews, mit dem Dogfather himself und mit seinem Management- und Marketing-Team gibt es ein wenig Einblick und den ein oder anderen Tipp.
Dabei merkt man schnell, dass Content und interaktiver Austausch mit Snoops’ weltweiter Fanbase immer noch “king & queen” sind. Ein durchaus gleichberechtigtes Königspaar. Ob Webshows, Webcasts via verschiedener Live-Streaming-Portale wie UStream oder Viddy oder die regelmäßigen Updates auf Facebook und Twitter, Snoop Dogg hat sichtbar Spaß an Social Media. (weiterlesen…)
Wenn Musiker schon eine kleine Fan-Basis haben, können sie in Social Media von vornherein durchstarten und hier neue Beziehungen aufbauen und alte vertiefen. Natürlich sollte man dabei auch gewisse Dinge beachten. Wenden wir uns also mal der Twitter-Nutzung für Musiker zu. Dazu hat Billboard.com ein interessantes Gespräch mit Bethany Cosentino, Sängerin der Indie-Band Best Coast, geführt.
Diese erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen, die sich mit dem decken, was man im Musikbusiness oft beobachtet. Daher werde ich ihre Tipps an dieser Stelle aufgreifen und noch ein Stück ausbauen. Wer die Band übrigens noch nicht kennt, sollte sich Best Coast unbedingt mal anhören. (weiterlesen…)
Letzte Woche hat Facebook ein paar Dinge bei den Facebook Insights verändert und ein paar neue Zahlen ins Spiel gebracht. Eine davon wird auch öffentlich auf jeder Seite angezeigt. “(Leute) unterhalten sich darüber” heißt diese. Die Zahl fasst alle Interaktionen zusammen, welche in den letzten 7 Tagen in Zusammenhang mit deiner Seite standen. Hier gibt es einen Guide zu den neuen Facebook Insights.
Nun sagen diese Zahlen natürlich nichts über die Qualität der einzelnen Interaktionen aus, sie sind aber ein interessanter Anhaltspunkt um auf Dauer zu schauen, wie sich das Treiben der Fans um die eigene Seite entwickelt. Und natürlich kann man mit diesen Zahlen auch ein wenig herumspielen und verschiedene Brands auf Facebook vergleichen. Zum Beispiel indem man die Zahl der Fans ins Verhältnis zu den Interaktionen setzt. Hier wurde das zum Beispiel für Unternehmensmarken gemacht. Und Oreo India hat gewonnen.
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Und wenn wir über deutsche Wintersport-Stars reden, kommen wir nach dem Brand-Check für Magadlena Neuner nun zu ihrem direkten Gegenstück – Deutschlands Alpin-Allrounderin Maria Riesch, die 2011 erst als dritte Deutsche den Gesamtweltcup im Ski Alpin der Damen gewinnen konnte.
Maria Riesch präsentiert sich gern. In den Medien wird sie deshalb auch gerne mal als Glamour-Girl bezeichnet. Fakt ist aber, dass sie es mit ihrem Ski-Talent und harter Arbeit schafft einen fast perfekten Spagat zwischen sportlichen Höchstleistungen und konstanter Medienpräsenz hinzulegen.
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Es gibt sicher viele Leute, die sich wünschen mit einem bekannten Profisportler den Job zu tauschen. In der Öffentlichkeit stehen, viele Reisen, das Hobby zum Beruf machen. Das sind nur ein paar der oft genannten Vorzüge. Doch wenn die eigene Sportart nicht ganz so im Rampenlicht steht wie Fussball, Formel 1, Tennis, Basketball & co. – also nicht Jahr für Jahr teilweise Millionen oder zumindest hohe sechsstellige Beträge fließen – dann muss man seine Karriere gut planen und eine Marke aufbauen.
In fast jeder Sportart gibt es eine begrenzte Karriere-Laufzeit, die weit vor der normalen Rente endet. Die Topverdiener der Randsportarten haben bis zu diesem Zeitpunkt Reserven geschaffen. Dafür reichen allerdings reine Topleistungen nicht aus.
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Seien wir ehrlich. Einfach nur online zu sein und sich zu präsentieren wird auf Dauer für viele nicht funktionieren. Denn langfristig werden (fast) alle den Weg ins Internet suchen und sich dort besser oder schlechter verkaufen. Wer mit dieser Problematik von vornherein wenig bis nichts zu tun haben möchte, der sollte frühzeitig seine eigenen Besonderheiten herausarbeiten und darf sich nicht zu schade sein aufzufallen. Personal Branding bedeutet auch die Mitte zwischen dem eigenen Spiel aus Genie und Wahnsinn zu finden – gesucht ist der WTF-Faktor.
Der WTF-Faktor (“What the f*ck?”-Faktor) ist im Prinzip der Vorgang, bei dem etwas aus der Menge hervorsticht und den Betrachter innehalten lässt. Fern ab von dem Gewöhnlichen, ob kreativ, innovativ oder im ersten Moment sogar schockierend. Eine Methode, die es im Marketing schon seit einiger Zeit gibt und die man auch für sein Personal Branding in Betracht ziehen sollte. Es ist gleichzeitig ein Vorgang der das Zielpublikum in positive und negative Reaktionen stürzen kann, der aber vor allem Aufmerksamkeit schafft. Unsere Frage ist also, was habe ich als Eigenschaft, in meiner Tätigkeit oder an meiner Person was heraussticht.
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