Next Chapter: Berlin.

Ein neues Kapitel steht vor der Tür. Ein Einschnitt, wenn man so will. Denn ich werde im Oktober nicht nur die Stadt verlassen, in der ich dann fast zwei Jahre gelebt gewohnt und vor allem gearbeitet habe. Ich werde auch eine andere Art von Arbeitsorganisation ausprobieren. Berlin. Ja. Ich fahre nach Berlin.

Nicht, weil ich mein Hipsterabzeichen machen will. Nicht, weil ich glaube, dass Startups nur in der Hauptstadt funktionieren. Aber durchaus deswegen, weil ich endlich mal rund um die Uhr balancieren statt die Nadel im Heu suchen will.

Remote.

Bevor jetzt irgendwelche Missverständnisse entstehen. Ich wechsele nicht den Job. In Berlin werde ich remote arbeiten. Telearbeit, wie der Deutsche anscheinend sagt. Aus Co-Working Spaces, Coffee Shops, von Events oder aus dem Home Office.

Nachdem ich das in den letzten Monaten konstant 1-2 Tage die Woche getestet habe, bin ich bereit für diesen Schritt. Denn sowohl Produktivität als auch persönliche Ausgeglichenheit und Zufriedenheit sind dadurch positiv beeinflusst worden.

Umzug.

Wiesbaden ist eine schöne Stadt. Wörtlich gesprochen. Tolle Architektur. Gut erhalten. Auf die Dauer, für Zugezogene, aber in meinen Augen auch langweilig. Zumindest für jene, die weder real noch im Geiste die 50 überschritten haben.

Meinen persönlichen kulturellen Vorstellungen entsprach das hier Gebotene nie. Und da hier gleich mehrere Szenen fehlen, bzw. verschollen sind (Musik) oder noch Zeit für den Aufbau brauchen (Tech/Startups), stellt das Überangebot von Berlin gerade die richtige Alternative für mich dar.

Menschen.

Auch die Nähe zu Hamburg und allgemein zu den zahlreichen guten Menschen (in beiden Städten), die sich schon früher in diese Gegend verloren haben, ist ein dickes Plus.

Ich freue mich daher sehr, viele von euch Berlinern in Zukunft deutlich öfter zu sehen. Denn ab Oktober werde ich in euren Weiten weilen und ihr mich daher kaum loswerden verpassen können. Ob ihr wollt oder nicht: Wir sehen uns!

Wer mehr wissen möchte, Vorschläge hat oder mir seine Nachbarschaft erklären möchte, darf sich gerne melden.

  • Annika | (SH▲VVTY)

    Ich freu mich ja so sehr darauf, Dich regelmäßiger zu sehen! <3 Powl & ich sind jeweils 1,5h von Dir entfernt! Du wirst also nie wieder Deine Ruhe haben! 😉

    • http://www.juliangrandke.com/ Julian Grandke

      Klingt nach einer Drohung, mit der ich gut leben kann.. 😉