Best Practice: Social Recruiting via Foursquare

Verfasst am 19.09.2011 in Social Media

Erst letzte Woche ging es hier im Blog um Social Recruiting. Dabei denken wir in erster natürlich an Plattformen wie LinkedIN, Xing, Facebook, Twitter oder auch YouTube. Location Based Services wie Foursquare, Gowalla & co. hatte dabei bisher kaum jemand auf dem Zettel. Doch ausschließen sollte man diese Kanäle generell nicht, gerade wenn man seine Zielgruppe hier erwartet und eine Idee hat die auffällt.

Die Brüsseler Niederlassung der Kommunikationsagentur Euro RSCG hatte so eine Idee. Dabei versuchte man sehr gezielt die Aufmerksamkeit von Mitarbeitern anderer Agenturen auf sich zu ziehen, indem man durch regelmäßige Foursquare Check-Ins bei der Konkurrenz sich überall die Mayorship besorgte. In dem nachfolgenden Video wird dieser Vorgang genauer erläutert. Die Idee ist kreativ, wirkt an sich aber noch nicht voll ausgereift.

Social Recruiting – Foursquare und dann?

So erfahren wir im Video auch nicht die Auswirkungen dieser Aktion. Fühlen sich Mitarbeiter anderer Agenturen dadurch wirklich angesprochen und denken über einen Wechsel nach? Vielleicht nicht sofort, aber wenn aus einem anderen Grund ein Wechsel in Betracht kommt, wird man Euro RSCG mit Sicherheit auf der Rechnung haben. Wer diesen Aufwand betreibt, sollte sich überlegen so eine Aktion mit anderen Maßnahmen on- und offline begleiten, um mehr herauszuholen als bloß einen kurzen aha-Moment. Ob das passiert ist, erzählt uns das Video jedenfalls nicht – sollte man von einer Agentur mit diesem Anspruch aber erwarten können.

Euro SRCG Brussels – Social Recruiting via Foursquare

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(Dieser Artikel wurde ursprünglich auf meinem eingestellten Blog BrandingStory am 10.08.2011 veröffentlicht.)


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  • Ed Wohlfahrt

    find ich scheiße. Kann nur hoffen dass die mal mit dem Rad gefahren sind und nicht sinnlos CO2 rausschleudern auf dem Weg zum nächsten Mayor. Best Practice für Social Recruiting würde ich das ganze auch nicht nennen wollen. Da gabs doch schon eine Aktion mit Facebook Locations bevor die bei uns freigegeben wurden… muss man nachschauen was das genau war. Im ernst. Da reinspammen und jeden die selbe Message auf sein Display zu jagen (encheckender Chef oder Trainee ist ja dann völlig egal) find ich nicht gut. wer noch?

  • http://www.juliangrandke.de Julian Grandke

    Also gut ob Rad, Auto oder Bus darf bei sowas heutzutage – seien wir ehrlich – bei der Bewertung nicht groß eine Rolle spielen. Da wird an anderen Stellen mit Sicherheit noch viel mehr CO2 herausgeschleudert.

    Dass die Idee nicht ausgereift wirkt, hatte ich ja im Artikel erwähnt. Leider erfährt man insgesamt auch ein bisschen zu wenig in dem Video. Ich fand es aber durchaus erwähnenswert, da es ein Beispiel für die Verwendung von Locations Based Services im Social Recruiting ist und im Ansatz durchaus interessant. Auf das von dir angesprochene Facebook-Beispiel komme ich entweder gerade nicht oder ist mir nicht bekannt. Würde mich aber interessieren, falls du es wiederfindest. ;-)

  • Ed

    also das mit dem co2 find ich schon, dass in eine Bewertung mit einfließen sollte, gerade in Zeiten wie diesen. Sinnlos mit dem Auto zu fahren (für Checkins z.B.) ist einfach doof und gehört eigentlich verboten. Meine Meinung.
    Dass du das Bsp. bringst ist cool, ohne dem wäre es ja gar nicht möglich hier zu diskutieren : ) und klar müssen sich Unternehmen im Recruiting “off the beaten track”-Lösungen einfallen lassen. Das Bsp. mit den Facebook Locations find ich jetzt nicht mehr leider.