Marketing: Klein & präzise oder weit gestreut?

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Um es gleich einmal vorweg zu sagen: Ich bin ein großer Fan von Malcolm Gladwell. Für mich ist sein Schreibstil vielleicht der beste, dem ich je über den Weg gelaufen bin. Zumindest im Bereich Non-Fiction. Gladwell könnte vermutlich wirklich jede langweilige Geschichte auf eine Art und Weise erzählen, dass man gar nicht anders kann als gebannt zuzuhören oder zu lesen.

Sein Buch “The Tipping Point” gebe ich auch deswegen gerne als mein Lieblingsbuch an, wenn ich von irgendwem gefragt werde. Natürlich ist das nicht der einzige Grund. Für alle, die das Buch nicht gelesen haben. Hierum geht es:

Gladwell beschreibt anhand von spannenden Fallstudien, wie kleine, präzise Eingriffe das Verhalten von Menschen, den Erfolg einer Marke etc. verändern können. Entscheidend ist einen Moment auszulösen, an dem eine Idee, ein Trend etc. eine Schwelle überschreitet, umschlägt und sich plötzlich wie ein Flächenbrand ausbreitet (um jetzt mal so grob das back cover zu zitieren).

Lohnt sich in jedem Fall zu lesen. Kann man hier kaufen: Tipping Point: Wie kleine Dinge Großes bewirken können (ja, ich bekomm dann auch ein paar Cents)

Social Media: Weite Streuung effektiver?

Der Ansatz trifft in einigen Fällen zu. Er ließe sich sicherlich auch in manchen Fällen auf Social Media übertragen. Allerdings glaube ich in diesem Zusammenhang, dass es hier alternative Ansätze gibt, die im Endeffekt doch oft etwas effektiver sind.

Zum Beispiel genau der Ansatz, über den Guy Kawasaki in dem folgendem Video spricht:

Ist eben doch ein kluger Typ, der Kawasaki. Und bei all den Rezensionen freut sich Google dann trotzdem. Mir darf man übrigens auch Bücher schicken. Wollte ich ja mal irgendwo erwähnt haben.

Das Kawasaki-Buch habe ich nun noch nicht gelesen. Aber es steht nun auf meiner Liste. Gibt es wieder hier: Enchantment: The Art of Changing Hearts, Minds, and Actions

Was denkt ihr denn so über das Thema? Lasst gerne Kommentare da.