Pay With A Tweet – Social Media Massen PR

Verfasst am 29.08.2011 in Social Media

Nachdem ich meinen alten Blog heute endgültig geschlossen habe, möchte ich schauen, dass ich die nützlichen Artikel recycle und ggf. auch update. Den Anfang macht mein Artikel zur Vorstellung von “Pay With A Tweet” (Original vom 17.08.2010). Für den kostenlosen “Personal Branding 2.0 – Starter Guide” auf meinem ehemaligen Blog BrandingStory.de habe ich Pay With A Tweet auch schon bei einem meiner eigenen Projekte eingesetzt und war sehr zufrieden. Als Update gibt es unten noch eine aktuellere Video Case Study.

Pay with a tweet ist ein neuer Service, der den Nutzer kostenlos ein System anbietet, welches noch zu einer wichtigen PR-Maschine in sozialen Medien werden könnte.

Das System ist relativ simpel: Man füllt ein kurzes Formular aus und lässt dann anschließend interessierte Nutzer eine bestimmte Datei herunterladen, die nichts kostet als einen Promotion-Tweet. Der Downloader wird also zum Teil eines PR-Netzwerkes.

Startbereit in Minuten

In dem Formular gibt man neben Daten wie Name und E-Mail, einen Name für die Datei, einen Tweettext und eine “bit.ly”-URL, die angibt wo der “Pay with a tweet”-Button, der zu dem anschließenden Datei-Download führt, platziert werden soll. Also im Prinzip ist nur eine Landing-Page nötig, auf der der Button platziert werden soll. Zusätzlich gibt man noch einen Download-Link an, den der Nutzer erhält, nachdem er den vorgegebenen Promotion-Tweet ausgesendet hat.

Pay With A Tweet Formular Case Study

Erste Fallbeispiele

Dieses nette kleine System bietet also nun unzählige Möglichkeiten um mit kleinen Appetit-Häppchen die Welt auf sich aufmerksam zu machen. Auf der Website von “Pay with a tweet” sind bereits drei kleine Fallbeispiele aufgelistet:

  • Die französiche Electro-Pop Band “The Teenagers” veräußert exklusiv ihre neue Single für einen Tweet
  • Die Gründer von “Pay with a tweet” verkaufen ihr Buch “Oh my God what happened and what should I do?” für einen Tweet
  • Das Kölner Hotel Domspitzen verkauft eine Bier für einen Tweet
  • Kreativ sein: Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten

    Doch es gibt noch viele weitere Ideen, wie sich dieses neue Tool nutzen ließe um die Promo-Maschine auf Twitter rattern zu lassen. Wie wäre denn zum Beispiel folgendes:

  • Die Filmindustrie könnte im Vorfeld von Filmreleases (Kino oder DVD) exklusives Behind the Scenes- oder Interview-Material bereitstellen
  • Kinos könnten Rabatt auf Popcorn für schlecht besuchte Vorstellungen (nachmittags) anbieten
  • Statt der ganzen Single können Musiker auch bloß Remixe oder Video-Making ofs freigeben
  • und und und.
  • Digital is king!

    Egal ob reale oder virtuelle Geschäfte, ein wenig Rabatt geht fast immer, zumindest solange sich zumindest ein Teil der Zielgruppe auf Twitter befindet. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit für die Ausgabe von digitalen Unterhaltungs- und Informationsprodukten, sei es Zusatzmaterial oder auch bloß Teaser, wie es zum Beispiel der Redline Verlag neuerdings macht und eine Leseprobe von Klaus Ecks neuem Buch “Transparent und glaubwürdig” anbietet.

    Systeme wie dieses könnten die PR- und Marketingmaßnahmen ähnlich wie Location-Based Services in Zukunft mitbestimmen. Das Potenzial ist zumindest enorm.

    Video: Pay With A Tweet – Case Study


    Tags: , , , , , , , , , ,