Social Branding für Musiker – Brand Consistency

Musiker gibt es wirklich wie Sand am Meer. Selbst gute Musiker. Das ist nicht erst seit Myspace und YouTube so. Doch mit den sozialen Medien ist nicht nur für Hobby- und Anti-Musiker die Chance gestiegen eine Aufmerksamkeit zu erzielen, die vorher nur mit größeren Investitionen möglich war. Auch für ernsthafte Talente ist dieser Weg natürlich offen.

Beide Seiten müssen für sich den Erfolg finden. Doch die reine Verbreitung der Musik wird oftmals nicht reichen. Wenn man nicht bunt ist wie Lady Gaga oder zum Teenie-Schwarm aufsteigt wie Justin Bieber – muss man eben frustriert in die Röhre schauen. Das denken zumindest viele Nachwuchskräfte, die irgendwann aufgeben und das Mikrofon in die Schublade legen oder sich mit Cover-Bands „begnügen“. Das ist an sich nichts Schlechtes, sollte das der eigenen Überzeugung und Vorstellung entsprechen. Gute Musiker landen zu diesem Zeitpunkt in der Karriere auch schon mal im Studio und bleiben zumindest im Branchen-Umfeld.

Social Branding für Musiker – Brand ConsistencySocial Media: Wiedererkennungswert erschaffen

Dabei sehen viele Leute die Arbeit nicht, die im Schatten der Musik auch online passiert. Als Künstler sollte man ein einheitliches Bild abgeben. Egal ob mit Plattenvertrag oder ohne – man kann nicht früh genug anfangen als Marke aufzutreten und diese überall zu verkörpern. Es geht um die Entwicklung eines Wiedererkennungswert, der auf den ersten Blick funktioniert. Ob das Logo, Bilder, Videos oder Farbwahl sind. Auch die Social Media Usernamen sollten möglichst übereinstimmen.

Video: „How to Build a Brand For Your Music“

In diesem Zusammenhang möchte ich auf das folgende Video (Englisch) hinweisen, in dem Amy Hock über das Thema „Brand Consistency“ (also „Marken-Einheitlichkeit“) spricht und damit einen ganz guten Einstieg in dieses Thema gibt.

Social Branding für Musiker – Authentisch bleiben!

Gleichzeitig sollte aber inhaltlich eine authentische, künstlerische Entwicklung zu spüren sein. Das wird oftmals übersehen. Viele Künstler machen entweder das eine oder das andere. An dieser Stelle sollte man aber unterscheiden. Es macht keinen Sinn auf Knopfdruck einen Künstler aus dem Boden zu stampfen und zu hoffen, dass auf dem Papier erschaffene Perfektion alles andere überstrahlt.

(Dieser Artikel wurde ursprünglich auf meinem eingestellten Blog BrandingStory am 11.05.2011 veröffentlicht.)

© Photo by Richie Johns