Social Media Usernames im Personal Branding

Wer seine Personal Brand durch die Weiten des Social Webs trägt und aktiv kommuniziert, sollte sich möglichst frühzeitig auf einen Social Media Username festlegen und diesen für alle seine Profile nutzen. Bevor man sich festlegt sollte man verschiedene Dinge beachten.

In dem Artikel „What Your Social Media Username Says About Your Brand“ schreibt Ben Cathers über die Bedeutung des jeweiligen Usernames für das Personal Branding. Dabei bringt er einige wichtige Gedanken mit auf den Tisch.

So stellt er die zwei professionellsten Varianten in den Vordergrund seiner Betrachtung. Zum einen die Nutzung des realen Namens und die eines gebrandeten Namens.

Social Media Usernames im Personal BrandingBeispiel 1: Reale Namen

Wähle ich meinen realen Namen, muss mir klar sein, dass alle meine Interaktionen und Meinungsäußerungen auf mich bezogen werden. Es gibt keinen Vorhang hinter dem ich mich da noch verstecken kann. Wer möchte, dass sein Name in den Vordergrund gestellt wird, der sollte sich damit wohlfühlen und frühzeitig beginnen fortwährend klar zu machen wofür man steht und womit man sich momentan beschäftigt.

Beispiel 2: Gebrandete Namen

Der gebrandete Name, wie zum Beispiel „PR Doktor(die Brand von Kommunikationsberaterin Dr. Kerstin Hoffmann) oder „dersportmanager(Jonathan Müller, Social Media Referent und studierter Sportmanager), stellt dagegen das Arbeitsfeld oder die eigenen Stärken in den Vordergrund. Damit ist gleichzeitig besser eingeordnet welche Informationen sich von diesen Personen hauptsächlich erwarten lässt.

Wenn man sich festgelegt hat, sollte man in jedem Fall zunächst prüfen ob der Username in den meisten Social Networks noch verfügbar ist. Sollte es an dieser Stelle Probleme geben, kann man noch in der Schreibweise z.B. mit Unterstrichen und Wortstellung (z.B. schneiderclaudia) herumprobieren. Man sollte dabei aber nicht unbedingt auf zu abenteuerliche Ideen kommen.

Verspielte Slogans & Schlagworte

In den Kommentaren des oben angesprochenen Artikels wird ebenfalls ein interessantes Beispiel genannt. Der Nutzer verwendet den Namen „charliesaidthat“ und schreibt dazu: „As a young digital marketer would like to think that I occasionally have something good to say and that it actually differentiates me from being *too* professional as I don’t have the 5 years experience to back that up.“

Wenn man wie Charlie ein eingängiges und verspieltes Pseudonym findet, welchen den Bezug zur eigenen Markenidentität aber nicht verliert, sollte man das durchaus in Betracht ziehen.

Verbindung zwischen Personal und Corporate Brand

Mein persönlicher Social Media Username „jugrand“ unterscheidet sich noch einmal von all dem. Mein Business trägt den Namen JuGrand Media und beinhaltet damit schon eine Anspielung auf meinen realen Namen. Soweit möglich nehme ich meinen realen Namen aber auch in jedes Social Media Profil mit auf. Ich versuche damit also eine Art doppelte Assoziierung herzustellen zwischen meiner Personal und Corporate Brand.

(Dieser Artikel wurde ursprünglich auf meinem eingestellten Blog BrandingStory am 04.04.2011 veröffentlicht.)

© Photo by Andi Narvaez